Solche Felsformationen wollen wir sehen und fahren dazu zum Taimu Shan im Norden Fujians. Zwar ist der Gipfel nur bescheidene 917 Meter hoch, doch soll die Sicht auf das Meer überwältigend sein. Die dortigen Felsgebilde haben so kreativen Namen wie „Mann und Frau“ oder auch „Maus, die eine Schweineleber frisst“.
Als wir ankommen, hat es mehr als genug von den erwarteten Wolken. Es regnet.
Immerhin: Am nächsten Morgen ist es trocken. Wir marschieren guten Mutes los, obwohl dichter Nebel herrscht.
Und dabei bleibt es dann auch während des ganzen Tages.
Die meisten Felsformationen können wir nur erahnen...

... manchmal auch den Weg.

Geschlagene sieben Stunden wandern wir im Nebel herum. Einen grossen Vorteil hat er: die Tourgruppen, die normalerweise Orte wie den Taimu Shan bevölkern, sind weg. Wir haben den Berg praktisch für uns und geniessen die Ruhe.
Erst am Schluss unseres Rundgangs stossen wir auf diesen Wegweiser:

Passt ja hervorragend als Motto unserer „Fog Viewing Tour“.
PS: Bei der Abfahrt am nächsten Morgen hat sich der Nebel gelichtet – die Wolkendecke hängt allerdings noch auf den Felsen oberhalb des Hotels. Aus dem Bus haben wir auf einmal den Blick aufs Meer. Hell leutet das Delta mit den Reisfeldern in der Ferne. Taimu Shan wäre wirklich eine Reise wert.
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