In Hong Kong ist manches etwas grösser, als wir es uns in der Schweiz gewohnt sind.
Auch die Geschichten, die es in die Lokalnews schaffen. Zwei Beispiele aus der heutigen "South China Morning Post".
"Body parts thought to be HK man" steht über einer Geschichte, die aus einem Filmdrehbuch stammen könnte: In Macau wurden drei Koffer mit Teilen einer stark verwesten Leiche gefunden. Die Polizei vermutet, dass es sich um ein Mafia-Mitglied (Triade) handelt, das wegen Spielschulden in einem der zahlreichen Casinos Macaus umgebracht wurde.
"Mother of 'spiderkids' admits neglect, ill-treatment charges" handelt von zwei Kindern, die von ihrer Mutter vernachlässigt wurden. Aus Hunger brachem sie aus der Wohnung aus und zwar durch das Fenster. Bloss lag die Wohnug - typisch Hong Kong - im 34. Stock. Der Nachbar im 28. Stock fand das siebenjährige Mädchen in seiner Küche, der fünfjährige Knabe kletterte gar bis zum 25. Stock hinunter. Die Lösung: Die Familie erhielt eine Wohnugn in einem tieferliegenden Stockwerk.
Die unglaublichsten Geschichten schreibt halt immer noch das Leben.
Auch in Hong Kong.
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