Umsteigeflughäfen haben etwas surrealistisches: Ich bin zwar schon weg, aber nicht da. Und eine Etappe ist es ja auch nicht wirklich.
Zu Dubai passt dieses Gefühl allerdings: Ich glaube, der Ort käme mir auch surrealistisch vor, wenn ich hier länger bliebe. Kkünstlichen Palmen im Flughafenterminal mit einem Spannteppich mit Sandmuster, unter der Decke eine Art UFO, das in allen Farben blinkt und ein Duty Free Area an das wohl kaum ein Shopping Center in der Schweiz herankommt.
Beeindruckend ist die kulturelle Vielfalt der Passagiere, die hier umsteigen: Pakistanische Shalwar Kamiz konkurrieren mit indischen Saris, japanische Grossmütter beäugen chinesische Babys, vollverschleiderte Araberinnen schielen auf europäische Touristinnen in Shorts und ärmellosen Tops, schlanke Nordafrikaner schlängeln sich zwischen dicken Amerikanern durch...
Nur eines scheint einheitlich: Das Flughafenperson spricht fast ausnahmslos im Singsang-Englisch des indischen Subkontinents.
Freitag, 12. September 2008
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