Dieses Wochenende ass ich in einem italienischen Restaurant. Nicht weil ich wirklich das Verlangen nach westlichem Essen gehabt hätte – doch es es war schön, wieder einmal zu wissen, was ich bestellt habe.
Dachte ich zumindest.
Der Salat mit Pouletstreifen war lecker – das Poulet hatte die für Peking-Ente typisch goldbraune Kruste.
Und der Reis mit Meeresfrüchten war wohl von einem Risotto inspiriert, wenn auch nicht als solches deklariert. Auf jeden Fall war er scharf wie der Vesuv.
Was mich vermuten lässt, dass der Koch eher aus Sichuan stammt, der chinesischen Provinz bekannt für ihr scharfes Essen, als aus Italien.
Kurz: Wo Italiener draufsteht ist nicht immer Italiener drin.
Jetzt weiss ich wenigstens, wie es den meisten Chinesen wohl ergeht, wenn sie in Europa auf gut Glück ein „chinesisches“ Restaurant besuchen.
Sonntag, 28. September 2008
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen