Unterwegs von Peking nach Hong Kong - die Reiseroute

Montag, 22. September 2008

Ende Olympia – Hust, hust

Eigentlich wollte ich schon einen Post schreiben, dass die Geschichten über das Verkehrschaos in Peking übertrieben seien. Zum Glück habe ich das nicht getan.

Denn seit heute sieht man doppelt. Doppelt so viele Autos.

Bis Samstag galten die strengen Luftverbesserungsmassnahmen für die Olympiade und die Paralympics: An geraden Tagen durften nur Autos mit geraden Nummern fahren, an ungeraden Tagen solche mit ungeraden Nummern.

Nun haben alle ihre Blechkutschen wieder hervorgeholt und stehen fröhlich hupend im Stau.

Für die ersten fünfhundert Meter meines Schulweges brauchte der Bus heute eine satte Viertelstunde. Nachher liefs zum Glück ein bisschen besser.

Ab morgen kommt definitiv wieder mein „Goldener Löwe 2000“ zum Einsatz. Den Nerven zu liebe.

Sorry, liebe Lunge.

Ubrigens: Banker, die auf ihr Statussymbol Auto nicht verzichten wollten, kauften sich für die Olympiazeit ein zweites mit der entsprechenden Nummer. Das hat mir heute ein Schweizer erzählt, der hier bei einer Bank arbeitet. Jetzt können die ihre Zweitwagen ja wieder verhöckern.

Keine Kommentare: